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Franziskanerkloster in Mönchengladbach
(Kloster von den vierzehn Nothelfern) 



Bericht in der Rheinischen Post vom 9. April 2011 zur Klostergeschichte



1888: Initiative des Hauptpfarrers Josef Remaclus Lelotte für eine Niederlassung der Franziskaner in Mönchengladbach. Ziel: Aushilfe in der Arbeiterseelsorge

bis 1889: Die Unterstützung des Reichstagsabgeordneten Franz Hitze und des katholischen Industriellen Franz Brandts ermöglicht eine Neugründung

16. Mai 1889: Eintreffen der ersten vier Franziskaner aus der der Sächsischen Franziskanerprovinz (erster Wohnort: Kaplanei der Hauptpfarre)

26. Mai 1890: Grundsteinlegung des Klosters an der Bettrather Straße. Patronat: Vierzehn Nothelfer 18. Dezember 1892: Kirchweihe. Patronat: St. Barbara

ab 1927: Umbau des Klosters für den Betrieb als Ordenshochschule

April 1929: Trennung der Kölnischen Franziskanerprovinz von der Sächsischen Provinz / Eröffnung der Ordenshochschule, die ab 1947 nach dem schottischen Franziskanergelehrten Johannes Duns Skotus Akademie benannt ist.

31. Juli 1932: Eröffnung des Pfarrektorates St. Barbara 1934: Durch die Gründung der Fachzeitschrift „Wissenschaft und Weisheit“ entsteht der Grundbestand der späteren Bibliothek, die ab 1946 Bibliothek des Studienhauses und ab 1965 Zentralbibliothek der Ordensprovinz wird.

31. August 1943: Schwere Bombenschäden an Kirche und Kloster

15. Januar 1950: Wiedereröffnung der Kirche. Bis dahin Notkirche im Refektor des Klosters

1968: Schließung der Ordenshochschule zugunsten des franziskanischen Zentralstudiums in München

1968 bis 1983: Erwachsenenbildungsstätte Johannes Duns Skotus Akademie zur Fortbildung von Ordensleuten und Drittem franziskanischem Orden.

1983 - 2005: Eine Etage des Klosters wird als „Seniorenstation“ für pflegebedürftige Franziskaner genutzt.

1992: Grundsatzentscheidung des Provinzkapitels wegen zurückgehender Brüderzahlen das Kloster umzubauen bzw. Räumlichkeiten in Kloster und Garten abzutrennen und zu vermieten.

2004: Die vom Orden betreute Vikarie St. Barbara schließt sich der Gemeinschaft der Gemeinden der Mönchengladbacher Innenstadt an.

01. Januar 2010: Die Vikarie St. Barbara wird durch die Fusion mit den vier katholischen Innenstadtgemeinden von Mönchengladbach zur Gemeinde St. Barbara in der Pfarre St. Vitus.

01. Juli 2010: Die Kölnische Franziskanerprovinz fusioniert mit den drei anderen deutschen Franziskanerprovinzen zur Deutschen Franziskanerprovinz von der Hl. Elisabeth mit Sitz in München.

 
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