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Freiburger Papstbank im
Mönchengladbacher Franziskanerkloster
Der Heilige Vater hat wahrscheinlich nicht auf dieser Bank gesessen.
Aber einige der 70.000 gläubigen Menschen, die mit ihm zusammen in Freiburg Jesus in ihrer Mitte begrüßten.
Wir freuen uns, durch einen lieben Wohltäter geschenkt, eine solche Papstbank (von 5.000 Unikaten) in unserem Kreuzgang zu haben. Dort erinnert sie uns an den Deutschlandbesuch des Heiligen Vaters vom 22. bis zum 25. September 2011. Die hier aufgestellte Gottesdienstbank (Zertifikatsnummer: 2117/5000) fand am 25. September 2011 beim Abschlussgottesdienst in Freiburg ihre Verwendung.
Jetzt dient sie den Besuchern unseres Kreuzganges als Sitzgelegenheit.

Nacht der offenen Gotteshäuser
(Gabi Pasch, Christoph Rütten und Norbert Leyendeckers)
Am Freitag, dem 14.10.2011, war auch in der Franziskanerkirche St. Barbara das Gotteshaus eine Nacht lang offen für Jeden. Sehr viele Menschen sind gekommen um den Sonnengesang des Hl. Franziskus in Bildern von Eberhard Münch zu betrachten. Die Kirche war in meditatives Licht getaucht und mit vielen Kerzen beleuchtet. Lichteffekte haben dem Ganzen einen guten Rahmen gegeben. Der Stigmatisierte Franziskus, in unserem Kirchenfenster im Chor, erstrahlte in einem hellen Licht. Mit der untergehenden Sonne kam dieses Bild immer mehr zu seinem Glanz. Man konnte mit meditativer Musik die einzelnen Bilder des Sonnengesangs betrachten und die Texte dazu lesen. Im Vorraum der Kirche hatten die Geschwister Theissen, die auch immer wieder aufs Neue unseren Schriftenstand mit dem Neusten bestücken, einen großen Stand mit Büchern und Bildern über den Hl. Franziskus aufgestellt. Diese Dinge konnte man erwerben und zu Hause noch einmal in sich aufnehmen. Um mit den Besuchern noch ein wenig über die Bilder zu diskutieren, haben wir im Vorraum noch eine kleine Stärkung angeboten. Die Bilder dieser Illumination sehen Sie hier. Die Nacht war auch für uns ein großes Erlebnis und ein Erfolg. Wir konnten den Hl. Franziskus den Menschen wieder etwas näher bringen.
Transitus
Am 4. Oktober begehen die Franziskaner das Fest ihres Ordensgründers, des hl. Franziskus von Assisi.
Die Gemeinde St. Barbara hat, wie auch in sehr vielen Franziskanerklöstern, bereits am Vorabend, dem 3. Oktober, den Transitus begangen. In einem schlichten, von Sr. Herriburg vorbereiteten Gottesdienst, wurde eindrucksvoll an das Sterben des hl. Franziskus erinnert.
Transitus bedeutet Durchgang/Übergang. Franziskus selbst hat "Bruder Tod" als Durchgang auf dem Weg zu Gott begrüßt. Der Gemeindeausschuss von St. Barbara hat die franziskanische Tradition aufgegriffen und, wie die Franziskaner in den anderen Klöstern, die Pfarr- und Gemeindemitglieder als Dank für die im vergangenen Jahr geleistete Unterstützung im Anschluss an den Gottesdienst zu einer Agapefeier in den Gemeindesaal eingeladen.
25 Jahre ofm (ordo fratrum minorum)
Silbernes Ordensjubiläum von Bruder Alfred
(14. September 2010)
Stolpersteine in Mönchengladbach
Zwei Verlegeorte im Bereich von St. Barbara
Mit der Türkollekte vom 29.01.2006 wurde von den Gottesdienstbesuchern der Franziskanerkirche St. Barbara das Anliegen des Projekts der "Stolpersteine" angenommen. Die Gemeinde St. Barbara hat dem Oberbürgermeister, versehen mit ihrem Auftrag und ihrer Hilfe mitgeteilt, dass sie die Patenschaft von sieben Gedenksteinen übernimmt. Der hat der Kirchengemeinde mitgeteilt, dass das im Januar 2006 in Mönchengladbach begonnene Projekt des Künstlers Gunter Demning nach Absprache mit ihm im November 2006 fortgesetzt wird. Nach einer Terminverschiebung war es am 22.12.2006 soweit. An diesem Tag wurde die Patenschaft von St. Barbara für zunächst fünf Steine berücksichtigt. In Erinnerung an Juliane Ullmann und vier Mitglieder der Familie Wolff wurden die Steine vor deren letzten Wohnort auf der Hagelkreuzstraße 3a verlegt. Im Hinblick auf unsere Patenschaft wurde der Gemeinde folgende Information gegeben: Frau Julie Ullmann, Jahrgang 1888, wurde 1941 nach Lodz deportiert und am 31. Mai 1941 in Majdanek ermordet. Berta Wolff, Jahrgang 1893, ihr Ehemann Julius, Jahrgang 1892, sowie deren Tochter Henriette, Jahrgang 1892, und Henriettes Sohn Denny, Jahrgang 1939, wurden 1942 nach Izbica deportiert. Alle genannten Familienmitglieder sind verschollen.
Am 25. Januar 2008 wurde das für St. Barbara begonnene Projekt fortgesetzt und die beiden verbliebenen Steine verlegt. In Erinnerung an Alma Besthoff und ihren Ehemann Salomon wurden die beiden Steine vor deren letzten Wohnort auf der Beethovenstraße 6 verlegt. Im Hinblick auf unsere Patenschaft wurden der Gemeinde folgende Informationen gegeben: Alma Besthoff, geb. Beyth, Jahrgang 1895, wurde wie ihr Ehemann Salomon, Jahrgang 1876, im Jahr 1941 nach Lodz deportiert. Beide wurden später ermordet.
Bildnachweis: © R.A. & N.L.-Archiv der Gemeinde St. Barbara