Die Orgel in St. Elisabeth
Orgelgeschichte St. Elisabeth
Am 14. Mai 1933 erfolgte die Grundsteinlegung der Kirche St. Elisabeth in Eicken. Schon im Jahre 1934 konsekrierte Weihbischof Dr. Sträter diese zweite katholische Eickener Kirche. In den ersten Jahren nach Vollendung des Kirchenneubaues behalf man sich mit einem Harmonium.
Es erfolgte bald schon im Jahre 1937 ein Orgelneubau durch die im Jahre 1882 gegründete Firma Klais aus Bonn. Aus diesem Hause gab es seit 1903 zahlreiche Orgeln in Mönchengladbach, Rheydt und Viersen, den Konzerthallen in Mönchengladbach und Viersen sowie Kirchen in der weiten Umgebung.
Als Opus 877 umfasste die Orgel in St. Elisabeth 30 klingende Register mit 1946 Pfeifen, verteilt auf drei Manuale und Pedalwerk. Das Werk war eine elektropneumatische Kegelladenorgel.
Auf dem Bild des im Archiv erhaltenen Werbeprospektes der Firma Klais sehen wir die Anlage der Orgel mit einem so genannten „Frei-Pfeifenprospekt“. Die Anordnung der Orgelpfeifen ohne Gehäuse war in dieser Zeit üblich und entspricht einem von der Firma Klais propagierten Stil der Prospektgestaltung.
So zu lesen in einem Aufsatz von 1937 in L´art sacré , wo Hans Klais zitiert wird:
„Die Idee meiner Orgeln wird weniger aus dem Wunsch geboren, eine neue Architektur der Gehäuse zu finden, als vielmehr aus dem bewussten Willen, von der gängigen Praxis loszusagen, die Orgelgehäuse schafft, ohne auf die interne Struktur des Instruments und seine wesentlichen Belange Rücksicht zu nehmen. Für mich ist das Ganze in erster Linie ein musikalisches und akustisches Problem. Darum, das bekenne ich auch, habe ich nicht in jedem Fall eine architektonische Lösung eingebracht, sondern immer etwas Authentisches und Sachliches, was der Ausgangspunkt sein muss, um befriedigende architektonische Formen zu erreichen.“
Den vollständigen Beitrag zur Orgelgeschichte St. Elisabeth finden Sie unter dem nachfolgenden Link:
Die Orgelgeschichte von St. Elisabeth.pdf
Orgelgeschichte St. Elisabeth
Am 14. Mai 1933 erfolgte die Grundsteinlegung der Kirche St. Elisabeth in Eicken. Schon im Jahre 1934 konsekrierte Weihbischof Dr. Sträter diese zweite katholische Eickener Kirche. In den ersten Jahren nach Vollendung des Kirchenneubaues behalf man sich mit einem Harmonium.
Es erfolgte bald schon im Jahre 1937 ein Orgelneubau durch die im Jahre 1882 gegründete Firma Klais aus Bonn. Aus diesem Hause gab es seit 1903 zahlreiche Orgeln in Mönchengladbach, Rheydt und Viersen, den Konzerthallen in Mönchengladbach und Viersen sowie Kirchen in der weiten Umgebung.
Als Opus 877 umfasste die Orgel in St. Elisabeth 30 klingende Register mit 1946 Pfeifen, verteilt auf drei Manuale und Pedalwerk. Das Werk war eine elektropneumatische Kegelladenorgel.
Auf dem Bild des im Archiv erhaltenen Werbeprospektes der Firma Klais sehen wir die Anlage der Orgel mit einem so genannten „Frei-Pfeifenprospekt“. Die Anordnung der Orgelpfeifen ohne Gehäuse war in dieser Zeit üblich und entspricht einem von der Firma Klais propagierten Stil der Prospektgestaltung.

So zu lesen in einem Aufsatz von 1937 in L´art sacré , wo Hans Klais zitiert wird:
„Die Idee meiner Orgeln wird weniger aus dem Wunsch geboren, eine neue Architektur der Gehäuse zu finden, als vielmehr aus dem bewussten Willen, von der gängigen Praxis loszusagen, die Orgelgehäuse schafft, ohne auf die interne Struktur des Instruments und seine wesentlichen Belange Rücksicht zu nehmen. Für mich ist das Ganze in erster Linie ein musikalisches und akustisches Problem. Darum, das bekenne ich auch, habe ich nicht in jedem Fall eine architektonische Lösung eingebracht, sondern immer etwas Authentisches und Sachliches, was der Ausgangspunkt sein muss, um befriedigende architektonische Formen zu erreichen.“
Den vollständigen Beitrag zur Orgelgeschichte St. Elisabeth finden Sie unter dem nachfolgenden Link:
Die Orgelgeschichte von St. Elisabeth.pdf