Grenzweg-Kreuzwege 2007
Der Kreuzweg des Menschen
In Mönchengladbach begannen die grenzüberschreitenden „Kreuzwege - Grenzwege" des Citypastoral
Von Patrick Peters
Kreuzwege - Grenzwege: So lautet der Titel eines grenzüberschreitenden Projektes der Citypastoralinitiativen in Venlo, Krefeld und Mönchengladbach. Am 24. Februar fand im Rahmen dieser Zusammenarbeit in der Mönchengladbacher Citykirche eine Veranstaltung unter dem Titel „Begegnungen" statt, zu der sich fast 30 Gäste von beiden Seiten der Grenze eingefunden hatten.

Der Nachmittag gliederte sich in drei Stationen, die Kultur, Geschichte, Kunst, Spiritualität und gemeinsames Beieinander zu verbinden wussten. Zuerst führte Dr. Albert Damblon, Propst des Mönchengladbacher Münsters, wo die Veranstaltung begann, in die Geschichte des Münsters ein, die 973 mit dem Klosterbau durch Mönche aus Trier auf Anweisung des Kölner Erzbischofs Gero beginnt. Das heutige Münster ist aus einer Benediktinerabtei hervorgegangen und wurde im Laufe der Jahrhunderte baulich immer weiter entwickelt. Architektonischer Höhepunkt sei der gotische Chor. Der Propst wies auf die Verbindung von rheinischen und maasländischen Stilelementen hin. „Diese Verbindung ist für uns heute natürlich interessant", sagte Damblon, „denn dadurch lädt der Ort ganz besonders zur Begegnung von Deutschen und Niederländern ein." Die Krypta sei der „älteste Raum Mönchengladbachs". In der Schatzkammer zeigte er die größten Schätze des Hauses: einen Tragealtar aus dem späten 12. Jahrhundert sowie die Reliquiare, die Reliquien der Heiligen Vitus und Laurentius und ein Stück der Abendmahlstischdecke enthalten sollen.
Der Kreuzweg von Sieger Köder war die Vorlage
Im Anschluss fanden sich die Gäste zu einer zweisprachigen Meditation in der Citykirche ein, die von Pastoralreferent Wolfgang Funke und zwei niederländischen Kollegen geleitet wurde. Dabei wurden in beiden Sprachen die Gebete gesprochen und die Lieder gesungen. Bezugspunkt war der Kreuzweg Jesu, der auch in Bildern des Priesters und Malers Sieger Köder thematisiert wird. Der heute über 80-Jährige hat einen modernen Kreuzweg-Zyklus geschaffen, der in Replikaten jetzt in der Citykirche zu sehen ist; die Originale hängen in Köders Heimatkirche in Wasseralfing. „Sieger Köder verbindet auf beeindruckende Weise die Leiden Jesu mit den Leiden der Menschen", beschrieb Funke die Ausstellung. Jugendliche aus Mönchengladbach und Venlo haben diesen Bilderzyklus neu interpretiert und erweitert. In Mönchengladbach haben die Firmlinge der Gemeinde das Projekt unter der Leitung von Wolfgang Funke im Rahmen ihrer Vorbereitung auf das Sakrament auf den Weg gebracht. „Seit Anfang Dezember haben wir versucht, passend zu den einzelnen Bildern Zeitungsartikel und -fotos herauszusuchen", erläutern Jona Heithausen, Philipp Einwächter und Samuel Engel. Die drei Jugendlichen gehören den über 20 Mönchengladbacher Firmlingen an, die sich in den letzten Monaten zuerst einmal, dann zweimal wöchentlich mit der Interpretation der Werke Köders beschäftigt haben.
Der Nachmittag wurde im gemütlichen Beisammensein bei einer Tasse Kaffee im Pfarrsaal beschlossen. „Die Veranstaltung war ganz hervorragend", lobten die Besucher beider Nationalitäten einhellig. „Vor allem war beeindruckend, wie sich die Jugendlichen mit der Kunst Sieger Köders befasst haben und wie sie durch die Zeitungsausschnitte den Kreuzweg des modernen Menschen nachgezeichnet haben.
Artikel aus der Kirchenzeitung des Bistums Aachen, vom 13. März 2007
KRUISWEGEN-GRENSWEGEN
31 maart 2 kerken - 2 bruggen wandeling in Venlo.
Het was prachtig weer op zaterdagmiddag 31 maart toen een groep van 20 personen van Duitse en Nederlandse gasten zich in het voorportaal van de kerk in Venlo-zuid verzamelde om allereerst richting centrale Maasbrug te lopen. Na de korte wandeling door Venlo-zuid werden de wandelaars getrakteerd op een zonovergoten uitzicht op de Maas. De brug afdalend, liepen we al gauw Blerick binnen en langs de Maasoever bereikten we na tien minuten de St. Antoniuskerk. Onze gastvrouw en kunstenares Wilmy Peters en nog wat andere geïnteresseerden, stonden ons al op te wachten. Wilmy Peters heeft de nieuwe glas in lood ramen in de Antoniuskerk ontworpen en gemaakt.

Eenmaal binnen stonden we allereerst stil bij het voorportaal waarin de Schepping was uitgebeeld met precies in een daar tegenover liggende raam Sint Antonius. In de kerk zelf zijn de 12 grote ramen van ongeveer 3 bij 9 meter telkens rondom één van de apostelen met één van de 12 artikelen van geloof uitgevoerd. De kunstenares heeft dat op een moderne en stilistische manier verzinnebeeld. De uitvoering is uitermate kleurrijk en kreeg nog een extra accent doordat de zon het geheel fantastisch doorlichtte waardoor het gebouw een oase van kleur en rust werd. Een toegift werd nog bewonderd in de zijkapel met ingang waarin zij in de kleinere raampartijen vooral oud-testamentische taferelen en afbeeldingen heeft verwerkt. Het verhaal, haar enthousiasme en de totstandkoming van het werk vormde een fantastische omlijsting van een kerkgebouw met bijzondere ‘vensters op de wereld’.
Voor MKV,
Piet Linders
pastor Groenewold